nyota* – kleine Universen zum Tragen
Handgemachter Kunstharzschmuck zwischen Natur und Kosmos.
Echte Blüten, faszinierende Farbwelten und ein Hauch Universum: Bei nyota* entstehen einzigartige Schmuckstücke aus Kunstharz, inspiriert von der Schönheit der Natur, der Faszination des Kosmos und der Freude am Experimentieren.
Jedes Stück wird mit Liebe zum Detail in Wien von Hand gefertigt. Kein Schmuckstück gleicht dem anderen – jedes ist ein kleines Universum für sich.
Entdecke meine Schmuckwelten
Botanik – Ein Stück Natur für immer bewahrt
Zarte Blüten, filigrane Blätter und kleine Fundstücke aus der Natur werden in transparentem oder farbigem Kunstharz zu außergewöhnlichen Schmuckunikaten.
Galaxy – Ein kleines Universum zum Tragen
Inspiriert von fernen Galaxien, schimmernden Nebeln und den unendlichen Weiten des Weltalls entstehen faszinierende Farbkompositionen, die immer wieder neue Details offenbaren.
naturinspiriert
Die Geschichte meiner naturinspirierten Schmuckstücke beginnt fast immer draußen – bei einem Spaziergang oder einer Wanderung. Unterwegs in der Natur entdecke ich oft kleine Schätze: ein besonders geformtes Blatt, eine zarte Blüte oder eine interessante Samenkapsel. Wenn mich etwas anspricht, sammele ich es ein mit der Idee, diesen flüchtigen Moment der Natur später in Kunstharz zu verewigen.
Allerdings eignet sich nicht jedes Blatt und nicht jede Blüte für die Einbettung. Mit der Zeit habe ich gelernt, worauf es ankommt: Struktur, Dicke, Feuchtigkeit und Farbe spielen eine wichtige Rolle. Auch die Zeit ist entscheidend – zwischen dem Pflücken und dem Trocknen sollte nicht zu viel Zeit vergehen, damit sich die Naturmaterialien nicht einrollen oder ihre Form verlieren.
Zum Trocknen greife ich nach wie vor auf eine ganz traditionelle Methode zurück: die „dickes Buch Methode“. Die gesammelten Schätze werden sorgfältig zwischen Seiten gelegt und dürfen dort in Ruhe trocknen. So entsteht im Laufe der Zeit eine kleine Bibliothek voller gepresster Blätter und Blüten.
Sind die Naturmaterialien vollständig getrocknet, beginnt der nächste Schritt: Aus ihnen werden nach und nach einzigartige Schmuckstücke. Wie genau der Prozess weitergeht, hängt vom jeweiligen Design ab – von der Schmuckfassung (offen oder geschlossen), vom Hintergrund (klar, farbig oder mit Effektpigmenten) und vom gewünschten Aufbau. Häufig arbeite ich mit mehreren Schichten Kunstharz, in die ich Blätter und Blüten vorsichtig einbette, sodass sie ihre Tiefe und Leichtigkeit behalten.
Ein kleiner Zauber – und manchmal auch eine Überraschung – bleibt dabei immer erhalten: Naturmaterialien können sich im Kunstharz noch leicht verändern. Blätter verlieren manchmal ihr kräftiges Grün oder nehmen neue Farbnuancen an. Doch gerade diese Veränderungen machen jedes Stück noch einzigartiger – wie ein kleines Stück Natur, das seine eigene Geschichte erzählt.
abstrakt & astroinspiriert
Für meine abstrakten und astroinspirierten Schmuckstücke habe ich mir im Laufe der Zeit verschiedene Techniken angeeignet. Eine meiner liebsten Methoden – vor allem für Galaxien und den Großteil der abstrakten Unikate – ist die sogenannte Resin-Petri-Dish-Technik.
Dabei werden Alcohol Inks tropfenweise in flüssiges Kunstharz gegeben. Die Farben sinken und verteilen sich im Harz und bilden dabei faszinierende, organische Strukturen – Muster, die oft an ferne Nebel, Galaxien oder kosmische Wolken erinnern.
Klingt einfach? Doch in der Praxis ist sie erstaunlich anspruchsvoll. Entscheidend sind das richtige Timing, die genaue Menge der Farben und ihre Kombination. Schon kleine Unterschiede können das Ergebnis stark verändern.
Hinzu kommt, dass Kunstharz ein sehr sensibles Material ist. Es reagiert nicht nur auf Pigmente und Tinten, sondern auch auf die Umgebung. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und sogar die Raumtemperatur beeinflussen den Aushärtungsprozess. An warmen Tagen wird das Harz beispielsweise deutlich schneller fest als bei kühleren Bedingungen.
Gerade diese Mischung aus Technik, Erfahrung und einem kleinen Anteil Unvorhersehbarkeit macht für mich den besonderen Reiz dieser Methode aus. Jedes Stück entwickelt seine eigene Dynamik – und genau dadurch entstehen einzigartige kleine Universen, die sich in meinen Schmuckstücken wiederfinden.
Es gibt kaum einen schöneren Start in den Tag, als am Morgen nach einer Petri-Dish-Session und nachdem das Kunstharz getrocknet ist kleine Galaxien aus den Silikonformen zu holen – und bei jedem Stück aufs Neue überrascht zu werden.